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Nun bin ich in Nelson

Nun bin ich gestern in dem angeblich so sonnigen Nelson gelandet und es regnet. Hier tobt sich ein „Tropenstrum“ aus dem Norden der Nordinsel aus. Daher war der Flug von Wellington nach Nelson in einer Propellermaschine  mit 50 Plätzen auch nicht ganz so sachte wie der Flug von Frankfurt nach Dubai. Ich glaub ich kenn da jemand, der seinen Spaß gehabt hätte. Meine Gasteltern Alison und Phil haben mich vom Flughafen abgeholt. Es ist ein älteres Ehepaar, die vor 12 Jahren aus England nach Neuseeland gekommen sind. Das Haus ist riesig und leider ziemlich kalt. Einfachverglasung lässt grüßen. Es ist 100 Jahre alt und in meinem Zimmer steht in der Mitte ein Doppelbett, aber es ist trotzdem noch viel Platz.

Am Freitagabend war ich mit meiner Gastfamilie in Wellington bei dem Rugbyspiel der Hurricanes (der Wellingtoner Mannschaft). Es war im Westpack Stadium und es waren 20.000 Menschen da. Ich hätte nicht gedacht das Rugby so hart ist. Für mich sah es größtenteils auch nur so aus als ob die sich gegenseitig umrennen und aufeinander schmeißen. Da darf man nicht zimperlich sein! Es ist anders als Fußballspiele in Deutschland. Es gibt keine Fangesänge und die versschieden Fans gehen auch nicht aufeinander los. Wenn man ins Stadion kommt wird man auch nicht abgetastet oder so. Man muss zwar seine Tasche aufmachen, aber reinschauen tut dann doch keiner. Es waren viele deutsche Schüler da. Sie hatten schon vormittags in der Englischstunde erzählt, dass sie sich Karten gekauft haben. Meine Gastmutter hatte für mich und die anderen 3 Mädels Karten vor dem Stadion auf dem Schwarzmarkt gekauft. Wir mussten nur 13,20$ bezahlen und Megan meinte wir können uns einfach irgendwo hinsetzen und so saßen wir für 13,20$ auf der Mittellinie relativ weit vorne und die anderen deutschen Schüler hatten sich Karten für 30$ gekauft und hatten schlechtere Plätze. 

Hier ist es ganz anders als in der Gastfamilie in Wellington. Hier ist es ruhig und langsam und entspannt, während Megan in Wellington immer unter Strom stand. Entweder hat sie gearbeitet, gekocht, aufgeräumt, gewaschen…und hier ist einfach nix. Es ist ein komisches Gefühl, dass ich hier jetzt die nächsten 3 Monate leben soll, denn es fühlt sich eher so an, als ob ich meine Oma und Opa für ein Wochenende besuche.

Morgen muss ich um 9 Uhr in der Schule sein. Da bekomm ich dann Einweisung in alles und muss meine Fächer wählen. Am Dienstag muss ich mir meine Schuluniform kaufen. In Wellington in der prep week wurde uns erzählt, dass man eine Secondhanduniform für ungefähr 300$ bekommt und eine neue dem entsprechend teurer ist. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Spaß so viel kostet. Nun hab ich mir überlegt, dass ich mir einen Secondhandrock kauf, aber 2 neue Blusen und auch einen neuen Pullover.

Mal sehen wie das hier alles wird. Ich werde berichten. Jetzt geh ich erstmal zu einem Konzert der Philharmonie Nelson.

 

 

15.7.12 09:09
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ulrike (17.7.12 22:20)
Hallo Friderike,

hast du inzwischen eine Schuluniform? Vielleicht kannst du uns ja mal ein Foto schicken. Einen Sommer verpasst du jedenfalls nicht. Bei uns ist es eher herbstlich - viel Regen und Temperaturen nur um 17 °C. Da freut man sich schon auf den Urlaub. Wenn nur der Flug nicht wäre. Stimmt, ich hätte bestimmt auf dem Flug nach Nelson die Krise gekriegt. Aber ansonsten hört sich bei dir doch alles ganz gut an. Viele Grüße von den Ahlburgs

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